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Tanzaustausch_Krasnodar_2018

Gemeinsam Tanzen – Jugendaustausch mit Krasnodar

von Luana-Marianna Heinzl
 für Team und Gruppe 25. November 2018

Heiße Tage, eine andere Kultur, eine unbekannte Umgebung, gute Musik und als Schwerpunkt gemeinsames Tanzen, bei dem Menschen zusammenkommen. Wir erinnern uns als wäre es gestern gewesen. Gemeinsam stürzten wir uns – 14 Leute aus dem „Kinder- und Jugendhaus WEST“ und dem „Kinder- und Jugendhaus Oststadt“ – im Sommer 2018 mit Jugendlichen, Betreuerinnen und einer Dolmetscherin in ein einwöchiges Abenteuer am Fuße des Kaukasus.

Am Flughafen in Krasnodar wurden wir herzlich von unseren russischen Gastgeber*innen willkommen geheißen. Mit einem Bus-Shuttle ging es zum Hotel und dann weiter zur Willkommensparty. Die russische Partner*innen hatte sich für uns ein sehr facettenreiches Programm ausgedacht. Durch die Stadtführung und den Einblick ihrer Sehenswürdigkeiten lernten wir die russische Kultur näher kennen. Durch gemeinsame Aktivitäten wie Wandern oder abendliches Zusammensitzen entstand auch ein starker Zusammenhalt innerhalb unserer Jugendgruppe.

Besonders hervorzuheben sind die harten und disziplinierten Trainingseinheiten, die von zwei russischen Profi-Choreographen angeleitet wurden. Hierbei entstand ein intensiver Austausch zwischen den deutschen und russischen Jugendlichen sowie den Betreuer*innen. Viele Stunden in dieser Woche investierten die Jugendlichen ihre Energie, ihr Talent und Potential. Es war nicht immer einfach, dranzubleiben und konstant durchzuhalten.

Schließlich zahlte sich die harte Arbeit aber dann doch aus: Aus zwei Choreographien, toller Musik und engagierten Menschen entstand ein ansprechendes, multikulturelles und unvergessliches Tanzvideo.

Wir erlebten unsere russischen Kolleg*innen als aufgeschlossen und zuvorkommend. Dennoch merkten wir im positiven Sinne, dass sich unsere pädagogische Arbeit von ihrer unterscheidet. Jeder einzelne Teilnehmende des Projekts ist in der Woche in Krasnodar auf Grenzen und Herausforderungen gestoßen. Somit lernten alle etwas dazu und entwickelten sich individuell weiter.

Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere Freunde im März 2019 in Karlsruhe zur Rückbegegnung willkommen zu heißen, damit wir nicht nur über die sozialen Medien Kontakt nach Krasnodar haben.

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal! – Bolschoje sposibo, do wstretsche!

Wir danken den Oberbürgermeistern, den Stadträten und Stadtverwaltungen aus Karlsruhe und Krasnodar, sowie der Stiftung drja für die finanzielle Förderung unserer gemeinsamen Projekte und Begegnungen.



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