Ziele und Werte

Unsere Ziele

Für das Jahr 2021 hat der stja übergeordnete Ziele für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entwickelt.

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Unsere Werte

Dafür stehen wir:

Hauptamt und Ehrenamt begegnen sich gleichberechtigt als Mitgestaltende der Jugendarbeit und der Zivilgesellschaft in Karlsruhe.

Der stja schafft Kindern und Jugendlichen Zugänge zu politischen Bildungsangeboten und ermöglicht demokratische Teilhabe. Er gibt der Stimme von Kindern und Jugendlichen eine öffentlichkeitswirksame Plattform in der Gesellschaft.

Inklusion als Haltung und Kultur wird von allen Haupt- und Ehrenamtlichen gewollt und aktiv weiterentwickelt.
Kinder und Jugendliche werden zuallererst als Kinder und Jugendliche wahrgenommen, frei von jeglichen Zuschreibungen.
Die Unterschiedlichkeit von Menschen wird als Bereicherung betrachtet.
Die Einrichtungen des stja bieten eine Atmosphäre, die zu vielfältigen Begegnungen einlädt.
Barrieren, die Zugang, Teilhabe und Mitwirkung erschweren oder gar verhindern, werden abgebaut.
Inklusion als Haltung und Grundwert des stja ist nach innen und außen sichtbar.
Bei der Besetzung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen des stja werden alle Bewerber*innen gleichbehandelt.

Einrichten eines digitalen Dachs für den stja insgesamt. Dieses soll mit Beteiligungsformaten auf verschiedenen Ebenen erarbeitet und in das Portfolio der Einrichtungen, der Fachbereichs- und Organisations¬ebene integriert werden.

Der Vorstand arbeitet eine Strategie aus, ÖPNV for free für Kinder und Jugendliche umzusetzen.
Der stja macht seine Nachhaltigkeitsziele und deren Umsetzung im Internet für alle transparent. Auf der Internet-Plattform werden Nachhaltigkeitsprojekte gezeigt, wie zum Beispiel Recyclingfähigkeit von Materialien, #Noplastik und andere Hashtags oder Nachhaltigkeits-Challenge zur Anregung.

Der stja ist aufmerksam dafür, wo Ausgrenzung geschieht und wo es Unterstützungsbedarfe gibt.
Wir achten auf alle Kinder und Jugendlichen in ihrer individuellen Vielfalt und erwirken aktiv und vorausschauend Teilhabe für sie.
Unsere offenen Angebote gestalten wir für alle niederschwellig zugänglich und verfügbar, um Ungleichheit entgegenzuwirken.

Soziale und digitale Lern- und Ausbildungswelten werden kontinuierlich verbessert und ausgebaut.
Sozialkompetenz sowie formale und nonverbale Bildungskompetenzen der Zukunft sind sowohl analog als auch digital zu entwickeln und aufzubauen. Eine demokratische und gerechte Lebens- und Arbeitswelt braucht vielfältige Kommunikationsformen.
Junge Menschen, deren Bildungs- und Ausbildungschancen sich eklatant verschlechtert haben, werden verstärkt unterstützt.
Jugendliche werden an einem jugendgerechten Ort empfangen, um sie zu den richtigen Angeboten der Kooperationspartner (Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, Jobcenter Karlsruhe, Sozial- und Jugendbehörde, Arbeitsförderung Karlsruhe gGmbH u.a.) zu lotsen. Angebote und Beratung erfolgen „aus einer Hand“. Die Kooperationspartner können ihre Leistungen optimal verzahnen und den Jugendlichen ganzheitliche Lösungen anbieten.

Der stja ermöglicht mehr jungen Menschen als bisher den niederschwelligen Zugang zu internationalen Projekten und Austauschmaßnahmen.
Eine größere Bedeutung als bisher wird den digitalen Angeboten zukommen. Der stja bringt ein Projekt voran, das deren Nutzung für die internationale Arbeit ausprobiert und den Rahmen für den Start von Online-Aktivitäten setzt.
Die Möglichkeiten des PAMINA-Raums werden in der OKJA stärker genutzt. Die JFBS Baerenthal entwickelt – zusätzlich zu den bisherigen Besuchergruppen – ein Profil als Ort für internationale Begegnungen.

Grundlagen unserer Arbeit

Pädagogisches Grundverständnis

Unser grundlegendes Verständnis von Pädagogik ist, dass wir den Prozess der Selbstentfaltung von Kindern und Jugendlichen durch bewusste pädagogische Inszenierung fördern und unterstützen. Darunter verstehen wir, Raum, Zeit und Material zur Verfügung zu stellen und mit Kindern und Jugendlichen in Begegnung zu gehen.

Im Mittelpunkt stehen die Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen, die entfaltet werden wollen.

Unser pädagogisches Handeln für und mit Kindern und Jugendlichen orientiert sich stets an den alterstypischen Lern- und Entwicklungssituationen und den jeweiligen sozialen Kontexten. Es ist geprägt von dem Vertrauen in die Kinder und Jugendlichen, die durch selbstbestimmte Erfahrungen und Erlebnisse sich selbst entfalten und entwickeln können.

Bei allen pädagogischen Impulsen, Initiativen und Projekten steht die Unterstützung und Stärkung der emotionalen, körperlichen und kognitiven Entwicklung im Mittelpunkt.

Hierzu gehört ausdrücklich,

  • die Sinnesvielfalt und die körperlichen Bewegungsbegabungen zu erweitern
  • die Wahrnehmungsfähigkeiten zu schärfen
  • die kommunikativen Ausdrucksmöglichkeiten zu bewahren und zu vertiefen
  • das Sozialverhalten im Spiel mit den verschiedenen Rollen im Leben weiterzuentwickeln
  • und Kreativität und Phantasie anzuregen.

Unsere Pädagogik setzt in diesem Sinne Impulse, die von den Kindern und Jugendlichen freiwillig aufgenommen und in Eigenbewegung ausgestaltet werden können. Viele von ihnen nutzen diese Impulse für die Weiterentwicklung ihres Selbst- und Weltverständnisses. Diese persönliche Entfaltung geschieht mit allen Sinnen, in der Balance von Aktivitäts- und Ruhephasen und mit Spaß.

Kinder und Jugendliche werden ermutigt und dabei begleitet, eigene Ideen umzusetzen und sich aktiv zu beteiligen. Sie erhalten Unterstützung bei ihren biografischen Entwicklungsprozessen, beispielsweise bei Themen in der Familie, im Freundeskreis oder in der Schule. Sie werden bei Übergängen, wie von der Grundschule zur weiterführenden Schule und von der Schule zum Beruf begleitet.

Entscheidend bleiben verlässliche Begegnungen mit den Kindern und Jugendlichen, in denen diese sowohl von Gleichaltrigen als auch von empathischen Pädagog*innen Resonanz zu ihren Gedanken, Taten und Absichten erfahren. In diesem Wechselspiel und in einem solidarischen Dialog können Kinder und Jugendliche auf das Beste begleitet werden.

Bildung ist die hohe Kunst, sich selbst zu bilden.

Der stja versteht unter Bildung einen selbstbestimmten und dynamischen Prozess, den jeder Mensch für sich aktiv gestaltet.

Bildung ist in jungen Jahren zuerst geprägt von Nachahmungshandlungen an Vorbildern. Diese Aneignungsprozesse sind emotionaler Natur und werden von Kindern Zug um Zug durch experimentelle, neugierige Erforschung der Lebensumwelt erweitert. Erfahrungen werden durch Reflexionen und mitfühlende Resonanz-Begegnungen vertieft. Zugleich werden durch Anregung und Inspiration neue Wege geöffnet. Manche der eröffneten Wege entsprechen den individuellen Bedürfnissen des Kindes oder Jugendlichen in besonderem Maße und werden daher selbstbestimmt aufgenommen und weiterverfolgt.

Selbstbildung beschreibt ein prozesshaftes, offenes In-Beziehung-Treten des Menschen mit der Welt.

Der stja bietet allen Kindern und Jugendlichen geeignete Lernumgebungen und ein hohes Maß an individuellen Gestaltungs- und Entfaltungsmöglichkeiten

Bildungsunterstützung bedeutet im stja, dass eine bewusste Inszenierung von Möglichkeiten zur Entfaltung der Persönlichkeit im Mittelpunkt der Aktivitäten und Impulse steht.

Diese werden durch Raum- und Materialangebote, Impulse und Inspirationen für gruppenorientierte oder individuelle Erfahrungen und durch wertschätzende pädagogische Begleitung verwirklicht.

Ziele aller pädagogischen Aktivitäten sind: 

  • Vertiefung individueller Identitätsentwicklungen und Stärkung persönlicher Urteils- und Handlungsfähigkeiten 
  • Festigung personaler, sozialer und kultureller Kompetenzen sowie Begleitung und Gestaltung bildungsbiographischer Übergänge
  • verlässliche Partnerschaft für Kommunikation und Resonanzen, zugleich aktive Reflexionen über Wertevorstellungen und Gewissensbildung
  • Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens, Teilhabe und Verantwortungsübernahme am gesellschaftlichen Leben und Übernahme von Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft.

Wir freuen uns über Feedback!

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Unsere Standpunkte

Mit mehr Mobilität die Teilhabe von Jugendlichen stärken – ein Positionspapier des Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe (stja) zu gerechten ÖPNV-Tarifen für Karlsruher Kinder und Jugendliche

Beschluss der Vollversammlung des Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe vom 22.11.2018

 

Für Vielfalt und Mut – gegen Angstmache und Ausgrenzung!

Resolution der Vollversammlung des Stadtjugendausschuss e.V Karlsruhe vom 24.11.2016

 

Kinderarmut ist kein individuelles Problem, sondern ein gesellschaftlicher Missstand

Resolution der Vollversammlung des Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe vom 3.7.2008



Kommunale Jugendbeteiligungsstrukturen ausbauen und stärken

Die Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe, deren Mitglied der stja ist, hat ein Positionspapier zum Thema Jugendbeteiligung erarbeitet und fordert kommunale Jugendbeteiligungsstrukturen auszubauen und zu stärken (aus dem Jahr 2022).