Der diesjährige 24-Stunden-Lauf endete mit einem Spendenrekord
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Aufgrund der anhaltenden Hitze hat der Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe (stja) kurzfristig entschieden, den 24h-Lauf für Kinderrechte dieses Jahr um drei Stunden zu verkürzen. Somit endete er am Sonntag, den 12. Juli bereits um 13 Uhr. Das Ergebnis war dennoch phänomenal: 47 Laufteams, 28.057 gelaufene Runden, 11.223 Kilometer, 68.820 € Gesamtspenden! Somit können alle 27 Projekte finanziert werden.
Auf der Aschenbahn der Turnerschaft Mühlburg eröffneten am Samstag, den 11. Juli um 16 Uhr die Bürgermeisterin Yvette Melchien, stja Vorstandsmitglied Jenny Kastalion, Petra Miltz, die Leiterin des Fachbereichs Verwaltung/Finanzen und im 24h-Orgateam für das Spendenzelt zuständig, sowie die Projektleiterin des Laufs, Julia Stucky, den Lauf. Die feierliche Übergabe der Urkunden und der Pokale am Ende des Laufes übernahmen stja-Geschäftsführer Daniel Melchien, stja-Vorstand Marco Dawid, Bürgermeisterin Bettina Lisbach und der Gastgeber, der Vorsitzende Felix von Luckwald der Turnerschaft Mühlburg.
Realisiert werden konnten mit dieser Spendensumme insgesamt 27 soziale Projekte für Kinder und Jugendliche in Karlsruhe, die sonst nicht verwirklicht werden können. Mit dabei sind: Die Öffentliche ökumenische Bücherei Oberreut, das Kreisjugendwerk der AWO KA Stadt, der VAMV Kreisverband KA, die Sophie Scholl Realschule, das Kath. Familienzentrum KA Hardt, die Kita St. Peter und Paul, das Diakonisches Werk KA, Förderverein GS am Rennbuckel e.V., die Carl-Hofer-Schule, die Freie Aktive Schule Karlsruhe e.V., die Kindermalwerkstatt Kind & Kunst, die Hardtschule, die Ev. Jakobusschule, die Turnerschaft Mühlburg, die KÖB St. Peter und Paul Mühlburg (Kleinkindbücherei), der Kinderschutzbund, das Kath. Familienzentrum Mühlburg, die Kita im Lebenshilfehaus, die Nehemia Initiative Karlsruhe e.V., der CVJM Karlsruhe und Projekte in einigen stja-Einrichtungen (das jubez, die Kinderinsel Süd, das jfbw, das Aktions- und Zirkusbüro Otto D. und das Kinder- und Jugendhaus Südwest). Im Vorfeld hatte eine unabhängige Jury die eingereichten Projekte bewertet und eine Reihenfolge erstellt. Mit im Fokus stand dabei das Kinderrecht des diesjährigen Laufs: „Recht auf Schutz vor Gewalt“.
Das nächste Kinderrecht konnte im Kinderrechtezelt, welches sich in der Mitte der Rasenfläche auf dem Sportplatz befand, von Kindern und Jugendlichen gewählt werden. Es lautet dieses Mal: „Kinder haben das Recht auf Schutz vor Drogen“ Art. 33.
Für Abkühlung sorgten der Wasserwagen der Stadtwerke, der kontinuierlich seine Runden fuhr, ein umfunktionierter Kercher an der Laufbahn sowie erfrischende Spieleaktionen der Mobilen Spielaktion, wie beispielsweise die Rollbahn, die in ein Wasserbecken führte.
Das Bismarck-Gymnasium absolvierte die meisten Runden (1.002) und legte dabei 400,8 km zurück. Auf den Plätzen zwei und drei folgen das Laufteam „Fichte rennt!“ des Fichte-Gymnasiums mit 963 Runden und 385,2 Kilometern sowie „Goethe rennt!“ des Goethe-Gymnasiums mit 918 Runden und 367,2 Kilometern.
Im Spendenranking erreichte das Team „Stadtschuss & friends“ mit 9.146 € den ersten Platz, gefolgt von den „Karlsruher Apotheken“ mit 6.708 € und den „Waldläufern Kirchfeld“ mit 3.946 €.
Ehrenpokale erhielten der Fahrer des Wasserwagens Anattolij Willwer, das Apothekenteam, die Kinderklinik, das Team „Kilometerfresser“ (sechs selbstorgansierte Fünfzehnjährige) und die Laufbuddies.
Mit 68.820 Euro wurde ein neuer Spendenrekord aufgestellt. Damit wurde nicht nur die bisherige Bestmarke übertroffen, sondern auch ein starkes gesellschaftliches Signal gesetzt.
Gerade in einer Zeit, in der, vor allem auch Kinder und Jugendliche von Einsparungen betroffen sind, zeigt dieses Ergebnis, wie groß die Solidarität und das Verantwortungsbewusstsein in der Gesellschaft sind.