10 Jahre Queeres Jugendzentrum LA ViE und Kundgebung zum IDAHOBITA* 2026
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Am 17. Mai haben das Queere Jugendzentrum LA ViE, der CSD Karlsruhe und das queere Zentrum queerKAstle gemeinsam auf dem Marktplatz vor dem Rathaus eine Aktion zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans*, Agender- und Aspec*-Feindlichkeit (IDAHOBITA*) durchgeführt. Die Organisationen beteiligten sich damit an einer Vielzahl an Kundgebungen und Demonstrationen im gesamten Bundesgebiet, die auf wachsende Queerfeindlichkeit aufmerksam machen. Um ein sichtbares Zeichen für Mut, Vielfalt und queere Gleichberechtigung zu setzen, gab es neben einer Kundgebung mit Redebeiträgen und Chorbegleitung (Queerbeet-Chor) eine Regenbogen-Luftballon-Aktion, bei der die rund 100 Kundgebungsteilnehmer*innen bunte Ballons mit ihren Wünschen und Hoffnungen aufsteigen ließen.
Mit besonderer Freude wurde ab 15:30 Uhr zudem das 10-jährige Jubiläum des LA ViE in dessen Räumlichkeiten gefeiert. Neben Redebeiträgen (u. a. durch Bürgermeisterin Yvette Melchien und den Vorsitzenden des Stadtjugendausschuss e. V. Marco Dawid) gab es eine Podiumsdiskussion mit aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter*innen sowie zwei Besucher*innen aus der ersten Stunde. Es folgten noch zwei kulturelle Beiträge und man konnte Fotos aus den vergangenen 10 Jahren begutachten. Wir haben uns wahnsinnig gefreut, dass auch Stadträt*innen, Landtagsabgeordnete, aktuelle und ehemalige stja-Mitarbeiter*innen und vor allem eine Vielzahl an Besucher*innen vorbeigekommen sind und sich bei kleinen Speisen und Getränken über die Geschehnisse rund um das LA ViE ausgetauscht haben.
Zum IDAHOBITA* 2016 eröffnete das LA ViE seine Pforten als erstes Queeres Jugendzentrum Baden-Württembergs. Seit 10 Jahren gibt es somit einen Treffpunkt und Rückzugsort für junge, queere Menschen. Einen Ort, wo sie sein können, wie sie sind, und gehört werden. Mit dem LA ViE als festem Bestandteil der örtlichen Jugendkultur konnte queere Sichtbarkeit und Vielfalt in der Stadt Karlsruhe verankert werden.
*Der IDAHOBITA* geht zurück auf den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen hat, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen.