tag05: Wir waren dabei. Für mehr Teilhabe. Für mehr Gerechtigkeit. Für alle.
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Laut, bunt und voller Energie zog am Freitag, den 08.05.26 eine Demonstration durch die Karlsruher Innenstadt. Rund 200 Teilnehmer*innen machten gemeinsam sichtbar, wie wichtig echte Teilhabe im Alltag ist. Besonders die 50 Kinder des Schülerhorts Kinderinsel Süd sorgten für Stimmung und Aufmerksamkeit, indem sie mit Unterstützung von Sara am Megafon den Ton angaben:
„1, 2, 3 – ALLE SIND DABEI!, 4, 5, 6 – BARRIEREN MÜSSEN WEG!“
Hoch über den Köpfen der Teilnehmer*innen begleiteten zwei Stelzenläuferinnen den Zug und waren schon von weitem ein echter Hingucker. Sie machten deutlich: Hier wird Inklusion sichtbar und gefeiert.
Auf dem Marktplatz setzten wir ein klares Zeichen für ein solidarisches Miteinander. Der ursprüngliche Plan war es, mit bunten Schirmen den Kreis für Inklusion darzustellen. Doch am Ende nahmen so viele Menschen an der Demonstration teil, dass daraus spontan ein ganz anderes Bild entstand: ein voller, bunter Marktplatz, der für sich sprach.
Der Marsch endete am Kronenplatz, wo für buntes und vielfältiges Programm gesorgt war: Nach den Begrüßungen durch Bürgermeisterin Yvette Melchien, Ulrike Wernert und Petra Kuropka führten Meike und Finja mit viel Charme durch das Bühnenprogramm. Neben musikalischen Beiträgen traten mehrere Gruppen des jubez auf. Besonders die Aufführung der inklusiven Theatergruppe „Bühnensprenger“ begeisterte das Publikum und zeigte eindrucksvoll, wie kreativ und selbstverständlich Inklusion auf der Bühne gelebt werden kann.

Parallel wurde bei strahlendem Sonnenschein gegessen, getanzt, gebastelt und bei verschiedenen Mitmachaktionen miteinander gequatscht. Besonders gelungen war die offene und entspannte Atmosphäre, in der ganz unterschiedliche Menschen selbstverständlich zusammenkamen. Viele Gäste blieben bis zum Schluss – zum Reden, Lachen und Weiterdenken. Wir wünschen uns, dass genau das hängen bleibt: Ein Erleben davon, wie bereichernd Begegnungen sein können, die Barrieren abbauen, und wie wichtig Räume sind, in denen alle Menschen mitmachen und mitgestalten können.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten des stja, dem Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Karlsruhe sowie der Aktion Mensch für die finanzielle Unterstützung.
