Medienpädagogik

Die Bedeutung von digitalen Medien, Computerspielen und sozialen Netzwerken im Internet hat in den vergangenen Jahren noch einmal zugenommen. Die Medienpädagogik ist ein Schwerpunkt in den verschiedenen Einrichtungen des stja, die damit ganz nah an der Lebenswirklichkeit der Kinder und Jugendlichen agieren.

Das MedienNetzWerk Karlsruhe (MNW) ist ein Zusammenschluss der Institutionen Stadtjugendausschuss e.V., Kinderbüro, Landesmedienzentrum BW (LMZ), LandesNetzWerk, Stadtbibliothek/Jugendbibliothek und ZKM/ Museumskommunikation.

Es bietet Beratung, Informations- und Wissensvermittlung sowie Veranstaltungen zum Umgang mit und der Nutzung von Medien. Zu diesen zählen die sogenannten digitalen Medien, wie Smartphone, Computer, Spielkonsolen, Internet etc.

Für die gemeinsame Definition der medienpädagogischen Arbeit des MedienNetzWerkes Karlsruhe gehört es zum Selbstverständnis, dass neben Angeboten zu den neuen Medien auch klassische Medien, wie analoge Fotografie, Musik, Radio, Film und Fernsehen und nicht zuletzt Bücher, Zeitschriften und andere Printmedien, in das Angebotsspektrum einbezogen werden.

 

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Schwerpunkt:
Bildung, Medien

Ein medienpädagogisches Projekt zum Umgang mit Computerspielen

Spielgesteuert sieht das Computerspiel als spielpädagogische Methode zur Entwicklung von sozialen, kommunikativen und kognitiven Fähigkeiten.

Erst Schule, dann Hausaufgaben und anschließend eine Runde Zocken – Computerspiele haben im Tagesablauf von Jugendlichen ihren festen Platz, was von Seiten vieler Eltern und Pädagog*innen kritisch beäugt wird. Die Idee von Spielgesteuert ist, sich mit der digitalen Lebensrealität von Jugendlichen auseinanderzusetzen und sie dabei pädagogisch zu begleiten. Viele Jugendliche verfügen über ein extrem großes Expert*innenwissen rund um virtuelle Welten. Dieses Potential nutzt Spielgesteuert, um in den Dialog mit Erwachsenen und Nichtspielern zu treten. Gerade beim Thema Computerspiele ist die öffentliche Debatte bislang von vielen Ängsten, Vorurteilen und Unkenntnis geprägt. Spielgesteuert verfolgt das Ziel, Barrieren zwischen Spielern und Nichtspielern abzubauen und zu erklären, um was es bei Videospielen geht und worauf man achten muss.

Nicht zuletzt wird durch Spielgesteuert das Spielverhalten der Jugendlichen reflektiert und zwangsweise auch dosiert. Durch Vorträge wird Geld erwirtschaftet, mit dem die Projektteilnehmer*innen einen Rechnerraum mit sechs Computern im Kinder- und Jugendhaus Oststadt finanziert haben, um die jüngeren Besucher*innen behutsam und kompetent an das Medium heranzuführen.

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Schwerpunkt:
Medien, Jugendkultur

Spielen – Lernen – Entdecken

Die Computerspielschule Karlsruhe des stja öffnet Eltern den Zugang zur digitalen Spielwelt ihrer Kinder und berät sie im Umgang mit Medien.

Viele Eltern machen sich Sorgen, wenn ihre Kinder in die Welt der Computerspiele abtauchen.

Die Computerspielschule Karlsruhe, angesiedelt im KJH Oststadt, vermittelt Computerspiele generationenübergreifend. Dabei geht es darum, Brücken zu bauen und die digitale Kluft zwischen Jung und Alt zu überwinden.

Begleitet von pädagogischen Fachkräften sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam Erfahrungen mit Spielen machen, sich austauschen und gegenseitig voneinander lernen.

Eine Besonderheit der Computerspielschule Karlsruhe ist, dass Vorträge, Elternabende, Workshops und Fachkräftefortbildungen angeboten werden. Diese werden von den Pädagog*innen gemeinsam mit den Jugendlichen inhaltlich vorbereitet und umgesetzt. Die Jugendlichen werden so als Expert*innen behandelt und bringen ihr Wissen in die Veranstaltungen ein.

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Schwerpunkt:
Bildung, Medien, Jugendkultur