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Kinderarmut

Kinderarmut bekämpfen – Resolution des stja

26. Januar 2018

Kinderarmut ist kein individuelles Problem, sondern ein gesellschaftlicher Missstand
Resolution des Stadtjugendausschuss e. V. Karlsruhe,
verabschiedet von der Vollversammlung am 3. Juli 2008

Der Stadtjugendausschuss e. V. setzt sich für die Bekämpfung von Kinderarmut ein und fordert für Karlsruhe

  • freien Zugang zu schulischer und außerschulischer Bildung und kultureller Teilhabe, das heißt:
    – Lernmittelfreiheit für alle Kinder
    – Übernahme von Sonderausgaben (Lektüren, Taschenrechner, Nachhilfe…) durch den Schulhilfefonds
    – Ausweitung des Angebotes des Kinderpasses
  • keine Haushaltskürzungen, sondern Bereitstellung von mehr finanziellen und personellen Mitteln, um niedrigschwellige kostengünstige und kostenlose Angebote von Einrichtungen und Jugendverbänden im Bildungs-, Freizeit- und Erholungsbereich zu erhalten und auszubauen
  • kostenloses gesundes Mittagessen an Schulen für arme Kinder
  • kostenfreie Krippen, Kindergarten, Kindertagesstätten für alle Kinder
  • Vermeidung von Ausgrenzung und Stigmatisierung durch ständige Offenlegung privater Verhältnisse; Entwicklung eines Systems, das nur eine einmalige Offenlegung erfordert
  • Sprachförderung, insbesondere für Migrantenkinder, um gleiche Bildungschancen zu ermöglichen
  • eine KVV-Monatskarte zu einem Preis im Rahmen des ALG II-Regelsatzes und besondere Angebote für Gruppen, die Angebote für Kinder machen
  • Einrichtung eines Netzwerks sowie einer Koordinations- und Beratungsstelle, die Maßnahmen bündelt und Informationsdefizite von Kindern und Eltern ausgleicht
  • die Karlsruher Bundes- und Landtagsabgeordneten setzen sich ein für:
    – die Anhebung des ALG II-Regelsatzes den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen angepasst
    – eine Erweiterung der medizinischen Versorgung und Vorsorge von Kindern
  • Karlsruhe soll die kinderfreundlichste Stadt Baden-Württembergs werden; unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters findet hierzu eine stadtweite Aktion statt


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