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Weltspieltag_2021

Kinder- und Jugendhäuser ab dem 07. Juni wieder geöffnet

von Marcus Dischinger 28. Mai 2021

Alle  Kinder- und Jugendhäuser des stja haben ab 07. Juni 2021 wieder geöffnet. Bereits in den Pfingstferien öffnen einige Häuser ihre Türen wieder. Für fast alle Angebote ist kein negativer Test erforderlich. Infos dazu gibt es vor Ort. Die Teilnehmerzahlen sind beschränkt und eine vorherige Anmeldung ist immer noch erforderlich. Die seit Monaten bewährte Unterstützung der Kinder und Jugendlichen zur Meisterung der Krise wird weiterhin angeboten.

BeoNetzwerk

Immer montags, zwischen 14 und 17 Uhr, findet bei BeoNetzwerk in Eins-zu-Eins-Betreuung der Bewerbungsmappencheck statt. Jugendliche erhalten dann Unterstützung beim Verfassen von Anschreiben und Lebenslauf. Bei BeoCoach gibt es aktuell 16 Coaches, die sich 1 x wöchentlich in 9 Schulen im Stadtgebiet mit ihren Jugendlichen im Tandem zur Lernunterstützung treffen.

Im KJH Durlach, im KJH Südstadt, im Trafohäusle sowie im KJH Südost findet – organisiert von BeoNetzwerk 1 x wöchentlich das Angebot #lernenSOZIAL&digital statt, wo Studierende vom KIT benachteiligte Jugendliche treffen, um sie beim digitalen lernen am Übergang Schule Beruf als Digi Coach zu unterstützen. Ermöglicht durch die Intitiative „Digi Help“ bekommen die Jugendlichen hierfür nun auch ein eigenes Notebook übergeben.

Bei den praktischen Projekten zur Berufsorientierung, die momentan wieder in Kooperation mit Betrieben und Einrichtungen laufen, haben Jugendliche auch im Coronajahr die Möglichkeit aktiv viele Erfahrungen und Informationen in unterschiedlichen Berufsbereichen zu sammeln, um sich selbst ein Bild über den Arbeitsalltag in ihrem Wunschberufsfeld zu machen und gezielte Fragen zu stellen. Aufgrund der aktuellen Lage werden die praktischen Projekte unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen durchgeführt. Zur Sicherheit aller Beteiligten wird direkt vor Beginn des Projekts einen Corona Schnelltest (Antigen Schnelltest zum Nachweis von SARS-CoV-2) durchgeführt, der von BeoNetzwerk gestellt wird. Für die Teilnehmer*innen entstehen keine Kosten. (Gabi Matusik)

GTGS Neureut

Im Ganztagsschulbereich in Neureuter Nordschule halten die Mitarbeiter*innen zurzeit Kontakt mit allen vier Klassenstufen, erklärt Daniela Laurent. Die Mitarbeiter*innen entwickeln und leiten unter anderem „Gute Laune-Tüten“ weiter. Darin sind Wortspiele, Rätsel, Fehlersuchbilder, Entspannungsübung mit und ohne Eltern, Tagesprotokolle als Strukturhilfen, Corona-ABC, Beiträge für eine Zeitung (Klassenstufe 2) und Comicstrips enthalten. Die meisten Themen stehen in einem Kontext zur Schule. Außerdem bekamen die 3er und 4er eine Einladung zu einer Onlineparty. Sie wurde am 22. Januar durchgeführt, teilgenommen haben zwei Drittel der Kinder. Die Technik hat gut funktioniert! Wir recherchieren in den Medien auch nach sinn- und wertvollen Beiträgen, Hörspielen, Buchtips, etc. und schicken die Links an die Familien weiter. Die Kinder und ihre Eltern haben auch die Möglichkeit mit uns per Telefon, online oder persönlich bei der Abholung der Tüten zu sprechen. Etwa zehn Prozent nutzen dieses Angebot.

jubez

Gemeinsam statt einsam – eine Spaziergangsoffensive: seit Ende Januar bietet das Team des jubez täglich von Montag bis Freitag, immer um 15 Uhr, Spaziergänge für Jugendliche an und reagiert so auf die Bedarfe unserer Besucher*innen, die durch die Schulschließungen wenig Kontakt zu Gleichaltrigen haben, berichtet Tina Zingraff. Vor allem bei jungen Menschen aus den inklusiven Gruppen des jubez wächst der Bedarf an Kontakt und Begegnung. Viele der Jugendlichen nutzen nur wenig oder eingeschränkt soziale Medien und brauchen einen persönlichen Austausch. Bei den angebotenen Spaziergängen sind die Mitarbeitenden der offenen Werkstätten und Projekte mit einem oder zwei Jugendlichen unterwegs. Zusammen werden umliegende Stadtteile und Parks erkundet. Dabei wird ein Raum geboten, in dem sich junge Menschen unter sicheren Bedingungen treffen können und eine Ansprechperson bei Fragen oder Sorgen haben. Das Angebot wurde bereits ab dem ersten Tag voll genutzt. Mehr Informationen zu den Spaziergängen.

Jugend- und Gemeinschaftszentrums der Weißen Rose

Während der Pandemiezeit stehen die Mitarbeiter*innen des Jugend- und Gemeinschaftszentrums der Weißen Rose täglich von 11 bis 17 Uhr für Beratungsgespräche zur Verfügung, berichtet Michael Zencefil. Selbstverständlich ist es in diesen Zeiten unumgänglich eine digitale Jugendarbeit zu offerieren. Dazu erfolgt ein ständiger Austausch mit Besucher*innen der Weißen Rose auf sozialen Plattformen wie Instagram, WhatsApp und Discord. Unser Onlinejugendhaus auf Discord ging Ende Januar in seine Startphase und wurde von unseren Besucher*innen angenommen. Zusätzlich wurden gemeinsame Spiele beispielsweise in der „Board Game Arena“ gespielt. Diese Seite stellt eine digitale Sammlung verschiedener Brettspiele dar, die ohne eine Anmeldung von Besucher*innen genutzt werden kann. Vorausgesetzt wird lediglich, dass ein*e Mitarbeiter*in eine Registrierung tätigt und einen privaten Tisch erstellt und anschließend den Link an Besucher*innen versendet. Klingt viel, ist aber mit wenigen Klicks erledigt. Den Rest wie „Stadt, Land und Fluss“ oder „Montagsmaler“ kennen die meisten Kolleg*innen schon. Hierfür gibt es im Zeitalter der Digitalisierung eine Vielzahl an Möglichkeiten. Zudem äußerten die Besucher*innen auf Discord den Wunsch, online mit der PS4 gemeinsam oder auch gegen Mitarbeiter*innen zu spielen. Hierzu werden gemeinsame Termine festgelegt, indem nicht einfach nur gezockt wird. Der Austausch und Spaßfaktor stehen hier im Vordergrund. Des Weiteren werden Aktionen wie zum Beispiel „Food to go“ angeboten. Anstelle von Lunchpaketen können die Besucher*innen etwa Hot Dogs mitnehmen. Mit einer Notbetreuung steht die Spiel- und Lernstube für ihre Kinder mit Bedarf weiterhin zur Seite und betreut sie täglich bei ihren Hausaufgaben oder im Homeschooling.

KJH Durlach

Im KJH Durlach besuchen acht Schüler*innen der Klassen drei bis zehn sind täglich morgens ab 7.30 Uhr bis maximal 14.30 Uhr die Einrichtung, erläutert Nadine Mössinger. Sie erhalten Unterstützung bei Technik, Zugangsmöglichkeiten, Endgeräten und Hilfestellung, um dran zu bleiben. Während der Onlinekonferenzen sind die KJH-Mitarbeiter*innen nicht dabei. Mittags gibt es für jedes Kind eine warme Mahlzeit, vormittags Orangensaft und Brezeln. In den Pausen wird durch den nahe gelegenen Park gejoggt. Gearbeitet wird in Schichten. Um 7.30 Uhr sind zwei Mitarbeiter*innen anwesend, ab 9 Uhr dann weitere Mitarbeiter*innen, um die Eins-zu-Eins-Betreuung zu gewährleisten. Am Nachmittag kommen maximal zwei Jugendliche pro Raum zusammen, um über private Themen zu reden und sich mit den Mitarbeiter*innen auszutauschen. Es werden Bewerbungen geschrieben und es wird viel geredet. Weitere Kinder holen sich Bastelmaterial ab oder nehmen im KJH online an Zirkuskursen teil.

KJH Grötzingen

Im KJH Grötzingen gibt es zwei Mal in der Woche „programm2go“: die KJH-Besucher*innen können sich etwas zum Basteln oder Backen und Kochen abholen, so Daniel Apfelbaum. Für die Grundschüler*innen gibt es ebenfalls Bastelpakete. Kernbaustein ist aber das Online-Jugendhaus auf der Plattform Discord. Drei Mal wöchentlich stehen die Mitarbeiter*innen für zwei bis drei Stunden online zur Verfügung, unter anderem werden dann die „programm2go“-Angebot dort gemeinsam durchgeführt. Zudem werden „Tür-und-Angel-Gespräche“ geführt, beispielsweise, wenn Material abgeholt wird. Dabei erfahren die Mitarbeiter*innen auch, wie es den Kindern und Jugendlichen geht.

KJH Oststadt, KJH Rintheim und die Computerspielschule

Viele Aktivitäten bieten im Lockdown bieten KJH Oststadt und KJH Rintheim sowie die Computerspielschule. Ein virtueller Kinderbereich – für so manche pädagogischen Fachkräfte im ersten Moment ein Widerspruch in sich. In Kooperation mit dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) und der Kinemathek Karlsruhe ist genau das seit kurzem unter dem Titel „oststadt games“ zum Leben erweckt worden. Die Idee beruht auf den Basteltaschen, welche die Kinder bereits seit dem ersten Lockdown kennen. Diese wurden jetzt kombiniert mit einem online Angebot, bei dem sich am Freitagabend die Kinder mit ihren Eltern online in einen virtuellen Raum mit einloggen und unter Anleitung die Aufgabe gemeinsam meistern können. Genutzt wird dieser Raum bereits in seiner Anfangsphase von drei bis vier Kindern. Die Nachfrage nach den Basteltaschen ist groß und alle 20 waren innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Wir hoffen daher, das Angebot weiter ausbauen zu können, um noch mehr Kinder aus Rintheim und der Oststadt kreativ online zu verbinden. So werden Kinder langsam und begleitet in die digitale Welt eingeführt. Warum die Aneignung der Medienkompetenz so wichtig ist, zeigt sich bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Im Ausbildungs- und Berufsleben ist der Umgang mit digitalen Medien bereits jetzt unbedingt erforderlich.

Ein Eins-zu-Eins-Angebot vor Ort (natürlich mit Abstand und Maske) und online bietet unsere Kollegin Elena Ganz mit ihrem Bewerbungstraining für Jugendliche. Die derzeitige Lage erschwert für die meisten Jugendlichen die Suche und Bewerbung für Ausbildungs- und Arbeitsplätze erheblich. Im KJH Oststadt laufen derzeit zweimal wöchentlich individuelle Bewerbungstrainings für unsere Jugendlichen, denen zu Hause Unterstützung, aber auch die Hardware, Software und technischer Support fehlen. Auch die tatsächlichen Vorstellungsgespräche können an den top-ausgestatteten Arbeitsplätzen der Computerspielschule mit Headset, Kamera und neuester Software im Jugendhaus stattfinden. Wo sich so mancher schon mit den digitalen Gesprächen und Konferenzen im täglichen Austausch unter Kolleg*innen schwertut, müssen unsere Jugendlichen ihre Vorstellungsgespräche online bestehen. Vielleicht ist es ja nicht unerheblich, dass sich die Jugendlichen bei genau solchen Vorstellungsgesprächen nicht im Nirgendwo befinden, sondern mitten in ihrer Lebenswelt, dort, wo sie normal ihre Freizeit mit Freunden unter anderem zum Zocken verbringen.

Auch unser online Angebot hat sich erweitert. So sind die KJH Oststadt/Rintheim und die CSS von montags bis freitags, 16 bis 18 Uhr, auf dem Discord Server erreichbar. Dort werden in jugendhausnaher Atmosphäre Spiele gespielt, gequatscht und gelacht. So dürfen auch wir uns in den virtuellen Welten ausprobieren und dazu lernen. Über Instagram sind wir weiterhin für Kinder, Jugendliche und teilweise auch Eltern sichtbar. Mit „Willi will‘s sagen“ gibt es ein kleines Format in welchem über aktuelle Themen gesprochen wird und Jugendliche zur Diskussion aufgerufen werden. Es gibt ein Online-Quiz und per Tellonym können Jugendlichen ihre aktuellen Fragen und Themen ins Team einbringen, die immer mittwochs beantwortet werden. Für unsere Kinder sind wir in Rintheim täglich von 12.30 bis 13.30 Uhr erreichbar und verteilen in dieser Zeit unsere Lunchpakete und donnerstags auch die oben genannten Basteltaschen. Diese Zeiten werden nicht nur zum Abholen der Lunchpakete, sondern auch für Gespräche genutzt – natürlich coronakonform.

KJH Mühlburg

Drei Mal am Tag kommen Kinder und Jugendliche in das KJH Mühlburg, mit steigender Tendenz. Sie haben hauptsächlich Fragen zu den Hausaufgaben, zu Bewerbungen oder zu Projektarbeiten. Auch der Online-Unterricht wird hier absolviert, wenn zuhause keine Hardware vorhanden ist oder das Internet nicht ausreicht, erläutert Katharina Schelenz. Die Mitarbeitenden stehen auch bei Fragen und Problemen, die aktuell zuhause entstehen, zur Verfügung. Durch den Kontakt der Einrichtung mit den Schulsozialbeiter*innen und Lehrer*innen der umliegenden Schulen kommen immer mehr Anfragen für Hausaufgabenbegleitung. Lunchpakete gibt es auch im KJH Mühlburg – mit belegten Broten, Obst, Germüse, Süßigkeiten und Säften. Angedacht ist aktuell ein Pizzatag.

KJH Südstadt

Täglich zwischen 10 und 18 Uhr ist das KJH Südstadt für die Eins-zu-Eins-Betreuung da, so Renata-Reich-Lamprecht. Sechs Jugendliche haben bis jetzt einen Einzeltermin mit den Mitarbeiter*innen vereinbart. Manche kommen mehrmals in der Woche zu Einzelterminen, andere nur einmalig. Es geht um Hilfestellung beim Referat, Bewerbungen schreiben ider Lehrstellen- und Wohnungssuche. Bei den Treffen wird auch ihre familiäre Situation besprochen, bei Problemen dazu wird individuell nach Lösungen dabei gesucht. Weitere fünf Jugendliche kamen wiederholt spontan vorbei, um Aufgaben für die Schule auszudrucken, da kein Drucker Zuhause verfügbar ist. Drei Jugendliche kamen zum Gesprächstermin, um über persönliche Probleme zu sprechen. Eine Jugendliche mit Behinderung kommt regelmäßig, drei Mal in der Woche, zu Einzelterminen. Miteinander sprechen und das Bearbeiten der wöchentlichen Basteltüte stehen dabei im Fokus um ihre sprachlichen und motorischen Fähigkeiten zu fördern. Vier Grundschulkinder erhalten täglich zu festen Zeiten Lernbegleitung in Absprache mit der Schulsozialarbeiterin, Lehrer*innen und Eltern. Die Betreuung beansprucht 2 bis 2,5 Std. pro Kind. Zum Abschluss der Lerneinheit wird noch gemeinsam gespielt. Weitere vier Grundschulkinder erhalten Lernförderung im Nachmittagsbereich, ein bis 2 Mal in der Woche. Basteltüten werden ein Mal  wöchentlich vorbereitet. Instagram wird für Infos, Kommunikation und Terminabsprachen mit den Besucher*innen benutzt. Des Weiteren findet einmal wöchentlich ein Quiz mit Südstadtbezug oder Bildungsthemen statt (z.B. Ernährung, Südstadt, KJH-Südstadt, Mitarbeiter*innen KJH-Südstadt, Musik, Jugendsprache …).

KJH Südstadt-Ost

Täglich ist das KJH Südstadt-Ost am Start, um Besucher*innen beim Homeschooling zu helfen: inhaltlich, aber auch technisch. Das KJH stellt Hardware zur Verfügung, beispielsweise, um Unterlagen ausdrucken zu können. Bei vielen, die kommen, gibt es auch großen Bedarf zum Reden, die Sehnsucht nach Spaß und Normalität ist riesig, die Probleme und Sorgen auch, schreibt Dirk Kiefer.

KJH Waldstadt

An vier Tagen in der Woche und jeweils mindestens sieben Stunden täglich ist das KJH Waldstadt für Kinder und Jugendliche da. Seit 11. Januar haben 34 junge Menschen explizit Unterstützung angefragt und auch erhalten, wie Virginia Reising schreibt. Sie benötigen Unterstützung bei schulischen Aufgaben, Hilfe bei der Teilhabe am Online-Unterricht – oftmals in technischer Hinsicht, Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungen und bei der Ausbildungsplatzsuche, Nachhilfe oder suchen das Gespräche über Perspektiven in beruflicher Hinsicht. Vor allem kinderreiche Familien unterstützt das KJH Waldstadt mit diesen Angeboten, weil dort oft nicht genügend Raum und Material zur Verfügung steht, um den Homeschooling-Anforderungen gerecht werden zu können. Auch die Gefahr der Vereinsamung und der Isolation kann so abgewendet werden – speziell bei Kindern und Jugendlichen, die bereits vor dem Lockdown auf die integrative Unterstützung des KJH angewiesen waren. Außerdem gibt es ein Tauschregal vor dem KJH mit Büchern, Spielen und Bastelmaterialien. In einer großen Kiste befinden sich Basteltütchen mit Überraschungen, Anleitungen und Materialien. Via Instagram hält die Einrichtung Kontakt zu den Jugendlichen.

KJH WEST

Das wesentliche Thema der Kinder und Jugendlichen ist Unterstützung bei schulischen Herausforderungen zu bekommen, schreibt Timm Hohler vom KJH WEST in Daxlanden. Das Bedürfnis ist aber auch Kontakt aufzunehmen, wahrgenommen zu werden, Rückmeldung zu bekommen und ganz banal dem Alltagstrott und monotonem Abgeschottetsein etwas Abwechslung entgegen zu bringen. Die Eltern geben telefonisch durchweg sehr wertschätzende Rückmeldungen. Manche sagen, sie kommen momentan noch recht gut zurecht, andere klagen über Ihre schwierige Situation. Die Kinder sind einfach nur happy wieder ins WEST zu dürfen, wenn auch nur im Eins-zu-Eins und mit einem bestimmten Anliegen, was uns zur Unterstützung auffordert. Bei vielen Jugendlichen stehen Schule und Ausbildung mit entsprechenden Prüfungen und Klassenarbeiten auf der Tagesordnung. Viele fühlen sich abgehängt und es klaffen große schulische Lücken, die „Grundfurcht“ des Versagens hat sich durch Corona verstärkt.

LA ViE und das KJH Südwest

Das LA ViE und das KJH Südwest machen Offene Jugendarbeit „to go“, teilt Eli Steiner mit. Drei Mal die Woche gehen Mitarbeiter*innen mit Besucher*innen spazieren. Themen im LA ViE sind die Einsamkeit in der Coronazeit, allgemeines rund ums Thema LSBTTIQ oder die Entwicklung von Strategien zur Bewältigung eines persönlichen Problems, schreibt Eli Steiner. Im KJH gibt es das Angebot „KJH Take away“ mit Basteltüten, die DIYs enthalten. Gebastelt wird dann gemeinsam auf dem Moodle-Zugang für die Südendschule, auf dem Youtube-Kanal des KJH gibt es ein Bastelvideo. In den Tüten sind unter anderem Anleitungen zum Herstellen von Salzteig, Essigvulkanen, Handytaschen oder für Gewürze. Zudem können Spiele, Bücher oder DVDs ausgeliehen werden.

Schülerhort Kinderinsel Süd

Auch im Schülerhort Kinderinsel Süd wird nicht nur pflichtgemäß die Notbetreuung „abgeleistet“, sondern nach allen Familien und Kindern aus der Einrichtung geschaut, so Franziska Jucic. Dies gestaltet sich durch persönliche E-Mails mit Kurzvideos an die Kinder, mit Bilderbuch-Geschichten oder einem Rundgang durchs Haus, um die Kinder an allen Veränderungen teilhaben zu lassen. Zudem haben wir für alle Kinder, die nicht in die Notbetreuung kommen dürfen und können, die Inselsitter ins Leben gerufen. Das heißt, jedes Kind, das die Notbetreuung nicht nutzt, kann einmal die Woche eine*n Erzieher*in nach seinem Herzen für eine Stunde „buchen“ und mit ihm/ihr etwas nach seinem Wunsch erleben. Außerdem wurden alle Kinder, die im Dezember und Januar Geburtstag hatten, vor der Tür von seinen Gruppen-ErzieherInnen mit Mini-Kuchen, kleinem Geschenk und einem live geflüsterten Ständchen überrascht. Einmal die Woche bekommen die Kinder ein Päckchen mit Bastelmaterialien oder Experimenten mit einer Anleitung persönlich nach Hause gebracht, wo wieder ein kurzes „Pläuschchen“ mit den Kindern und Familien stattfindet. Zudem stehen wir telefonisch allen mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen Familien mit Gesprächen, Nachhilfe und Homeschooling.



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