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Erasmus+-Seltz_2019

„Jugend in Grenzregionen“ – stja beteiligt sich an Austauschprojekt

von Maximilian Still 19. Mai 2019

Vom 11. bis 16. Mai 2019 war eine Gruppe polnischer und tschechischer Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit in Karlsruhe und dem gesamten PAMINA-Raum zu Gast. Der Fachkräfteaustausch war die erste von vier Aktionen des von der Europäischen Union kofinanzierten Erasmus+-Projektes „Jugend in Grenzregionen“, das der EVTZ (Europäischer Verbund für Territoriale Zusammenarbeit) Eurodistrikt PAMINA, der Stadtjugendausschuss Karlsruhe, das Kinder- und Jugendzentrum Wörth am Rhein (Internationaler Bund) sowie der elsässische Verband der Jugend- und Kulturhäuser (FDMJC d’Alsace) gemeinsam mit ihren polnischen und tschechischen Partnern bis Sommer 2020 durchführen. Das Projekt gibt den Teilnehmern*innen die Möglichkeit, sich über Beispiele guter Praxis und Ideen für neue Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendbeteiligung in europäischen Grenzregionen auszutauschen.

Die insgesamt 16 Teilnehmer*innen aus den vier Ländern besuchten gemeinsam verschiedene Einrichtungen der französischen und deutschen Partner in Karlsruhe und Wörth sowie im elsässischen Hœrdt und Seltz und sprachen dabei über die Besonderheiten der Jugendarbeit in Grenzregionen. In der Planung und Durchführung waren das Kinder- und Jugendhaus Westside Paradise und das Kinder- und Jugendhaus Geroldsäcker federführend. Darüber hinaus beteiligten sich vom stja das KJH Südwest und KJH Südstadt, das Musikmobil Soundtruck und die Fachstelle für Demokratie und Vielfalt in unterschiedlichen Formen.

Der Fachkräfteaustausch endete mit einem offiziellen Abschluss beim EVTZ Eurodistrikt PAMINA in Lauterbourg, bei dem erste Ergebnisse vorgestellt wurden. Dessen Präsident Rémi Bertrand hob dabei die Bedeutung derartiger Treffen hervor: „Gemeinsam mit den jungen Menschen können wir die Werte für das Europa von morgen festigen und ich freue mich, dass dieses Projekt seinen Beitrag dazu leistet“. Der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Dr. Frank Mentrup, lobte das Projekt als Symbol für zukünftige Generationen und das gemeinsame Europa.

Auch Jutta Wegmann als Vertreterin des Landkreis Germersheim sowie die Vertreterinnen der Région Grand Est, Evelyne Isinger, und des Département du Bas-Rhin, Stéphanie Kochert, betonten den Mehrwert grenzüberschreitender und europäischer Jugendarbeit.



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