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Mitmachen-Ehrensache-2019

Bis zu 1.000 Schüler*innen bei „Mitmachen Ehrensache“ aktiv

von Marcus Dischinger 9. Dezember 2019

Rund 800 bis 1.000 Schüler*innen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe haben bei „Mitmachen Ehrensache“ am Tag des Ehrenamts ihr Klassenzimmer mit einem Arbeitsplatz in einem Unternehmen oder einer Institution getauscht. Ihren Lohn spendeten sie für soziale Projekte in Deutschland und weltweit. Zum ersten Mal hat in diesem Jahr das Aktionsbüro drei Projekte aus dem Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich ausgesucht, an die die Hälfte der erarbeiteten Summe gespendet wird. Bei der anderen Hälfte entscheiden die Schüler*innen, welche Projekte unterstützt werden. Neben der Möglichkeit sich am Aktionstag für das Gemeinwohl zu engagieren, hatten die Teilnehmenden eine gute Gelegenheit, sich beruflich zu orientieren und in selbstgewählte Berufszweige hineinzuschnuppern. Und: für die 500 bis 600 Arbeitgeber im Stadt- und Landkreis, die den Schülern die Arbeitsplätze bereitstellen, bietet sich die Chance, potenzielle Auszubildende kennenzulernen.

Mit von der Partie bei „Mitmachen Ehrensache“ waren auch fünf Inklusivtandems: Dabei arbeiten eine Person mit und eine ohne Handicap gemeinsam bei einem Arbeitgeber. Im Karlsruher Rathaus waren Fabiene Grauff von der Albschule und Aylin Kizililinc von der Elisabeth-Selbert-Schule im Einsatz. Vorbereitet worden waren sie auf den gemeinsamen Einsatz von Katrin Zimmermann aus dem Aktionsbüro, die in diesem Jahr den Tandemworkshop geleitet hatte. Fabiene und Aylin halfen einen Tag lang in der Rathausdruckerei und in der Poststelle mit. In der Druckerei ging es unter anderem darum, Schreibblöcke zu leimen, in der Poststelle mussten die ausgehenden Briefe in Kisten sortiert und verschlossen werden. Rund 9.000 Postsendungen werden dort jeden Tag bearbeitet. Oberbürgermeister Frank Mentrup und Landrat Christoph Schnaudigel, Schirmherr der Aktion „Mitmachen Ehrensache“, statteten dem Tandem am Nachmittag einen Besuch ab.

„Mitmachen Ehrensache“ existiert nun seit 15 Jahren. Insgesamt wurden im Stadt- und Landkreis in dieser Zeit run 370.000 Euro für soziale Projekte erwirtschaftet.



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