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24hLauf: UN-Kinderrecht auf eigene Meinung

von Marcus Dischinger 5. März 2018

Rund 30 soziale Projekte für Kinder und Jugendliche in Karlsruhe konnten die Läuferinnnen und Läufer beim „24hLauf für Kinderrechte“ im vergangenen Jahr „erlaufen“. Das hat der Vorsitzende des Stadtjugendausschuss (stja) e. V., Daniel Melchien, beim Auftakt für den diesjährigen Lauf in den Räumen des Kinderschutzbundes im Hardtwaldzentrum bekanntgegeben. Insgesamt kamen 63.962,32 Cent zusammen – so hoch war die Summe noch nie in der Geschichte des Laufs. „Es gibt keine bürgerschaftliche Aktion in Karlsruhe, die vergleicbbar wäre und bei der eine so hohe Spendensumme für so unterschiedliche Projekte zusammenkommt“, betonte Melchien. Insgesamt hatten sich 49 Teams beteiligt. Zusammengenommen waren mehrere tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer 30664 Runden unterwegs, das ergibt 12.185,60 Kilometer. Für jede Runde wird eine zuvor festgelegte Summe von den Teams gespendet.

Einzelne Projektvertreter stellten vor, was mit ihren beantragten Mitteln umgesetzt wurde. So konnte die Vogesenschule beispielsweise das Projekt „Fit und stark erwachsen werden“, bei dem Kinder lernen, für ihre Rechte einzutreten, aber auch gezeigt bekommen, dass es Regeln gibt, die einzuhalten sind. Das Präventionsprojekt „Echte Schätzkiste“ gegen sexualisierte Gewalt kann die Beratungsstelle „Wildwasser und Frauennotruf“ durchführen. Damit touren sie nun durch Karlsruher Kindergärten. Der Schülerhort im Kanalweg konnte ein Mitmach-Labor einrichten, mit dem Besucherinnen und Besucher des Hortes nun viele spannende Dinge erforschen können. Im St. Antoniusheim gab es neue elektrische Gitarren für die Jugendlichen, die auch gleich eine Kostprobe des Erlernten gaben. Die Evangelische Jakobusgrundschule verfügt nun über eine kleine Druckerei, in der Freien Aktiven Schule konnten Experimentierkästen angeschafft werden und an der Werner-von-Siemens-Schule hatten Schüler die Möglichkeit, ein Longboard zu bauen.

Am 7. und 8. Juli 2018 findet der nächste 24hLauf für Kinderrechte statt. Institutionen, Gruppen und Verbände können ab sofort Projektanträge stellen. Eine unabhängige Jury wird darüber entscheiden, ob ein Projektantrag in die Liste aufgenommen wird und in welcher Reihenfolge die Projekte erlaufen werden. Besonders in den Fokus genommen werden sollen in diesem Jahr Projekte, die das UN-Kinderrecht auf eine eigene Meinung berücksichtigen. Weitere Informationen und der Projektantrag finden sich auf der Internetseite www.24hlauf.org.de.



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