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76respect_2017_Bericht

76respect: Balkan-Beats, Parkour und Party

von Marcus Dischinger 27. Oktober 2017

Mit rund 2.000 Besucher*innen war die dritte Auflage von „76respect“ des Stadtjugendausschuss (stja) die bisher erfolgreichste. Am vergangenen Freitag, 14. Oktober, und Samstag, 15. Oktober,  zeigten die stja-Jugendhäuser über das ganze Stadtgebiet verteilt in 16 Veranstaltungen die ganze Vielfalt der Jugendkultur. Das Motto des Events lautete Jugend.Macht.Kultur.

Wie breit diese Jugendszenen der Fächerstadt inhaltlich aufgestellt sind, zeigte sich auch bei einem Streifzug, den die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder und Gemeinderäte an beiden Tagen zu einzelnen 76respect-Orten unternahmen. Der NCO-Club in der Nordstadt, das Jugendhaus Nordweststadt, der Aktionspark im Otto-Dullenkopf-Park oder das Blaue Haus im Hagsfelder Quartier Geroldsäcker waren fest in der Hand von sport- und bewegungsbegeisterter junger Menschen.

Vor allem körperlich anspruchsvolle Trendsportarten wie Parkour und Tricking haben in den vergangenen Jahren enorm Zulauf erhalten. Ohne Hilfsmittel wird dabei versucht, Barrieren zu überwinden, von Stange zu Stange zu kommen oder besonders kunstvolle Figuren zu springen – oft untermalt mit Rap- und HipHop-Musik.
Auch der E-Sport und andere virtuelle Spielwelten haben längst eine Heimat beim stja gefunden – beispielsweise bei der Gamers Night im Jugendhaus in der Oststadt. Doch auch die Musikfans kamen in diesem Jahr auf ihre Kosten: gleich an mehreren Standorten gab es Live-Konzerte.

Und die gute alte Party ist ebenfalls immer noch angesagt. Eine Multi-Kulti-Party gab es im Jugendhaus Waldstadt, zu Balkan-Beats wurde in Neureut getanzt. Eine der neuesten Einrichtungen des stja, das queere Jugendzentrum „La ViE“, hatte zu einer „Queeren Filmnacht“ eingeladen.
Rudi Kloss, Fachbereichsleiter für die Offene Jugendarbeit beim stja, zog ein positives Fazit der beiden Tage. „Das besonders Wertvolle bei den 76respect-Events ist, dass Jugendliche hier nicht nur als Konsumenten im Mittelpunkt stehen, sondern selbst aktiv sind“. So erlebten sie, was durch eigenes Engagement bewirkt werden könne und seien nicht nur an diesem Abend erkennbar stolz darauf.



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