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„Es geht vor allem ums Freundetreffen“

von Marcus Dischinger 16. September 2016

Durchweg positive Ergebnisse bei Besucherbefragung in den stja-Häusern

Der Stadtjugendausschuss e. V. Karlsruhe (stja) erfüllt mit seinen Angeboten die Erwartungen von Kindern und Jugendlichen in Karlsruhe. Das bestätigt eine zum ersten Mal durchgeführte, professionelle Besucherinnen- und Besucherbefragung eines externen Unternehmens.

Im Frühjahr 2016 wurden dafür rund 1.000 Nutzerinnen und Nutzer der offenen Angebote in den Kinder- und Jugendtreffs sowie in Einrichtungen mit stadtweiten Angeboten des stja befragt. Gleichzeitig wurde eine Zählung durchgeführt, so dass verlässliche quantitative Angaben vorliegen.

Demnach kommen jährlich rund 504.000 Kinder und Jugendliche in die Häuser des Stadtjugendausschuss e. V. Und sie bleiben vergleichsweise lange: Die durchschnittliche Verweildauer im Haus liegt bei zwei Stunden und acht Minuten und damit deutlich über Vergleichswerten aus anderen Untersuchungen. Das Publikum im Kinder- und Jugendtreff ist bunt gemischt: So nutzen Jugendliche aus allen weiterführenden Schularten die Stadtteileinrichtungen. Die meisten von ihnen, nämlich 85 Prozent, kommen täglich oder wöchentlich mehrfach zum stja.

90 Prozent geht es vor allem ums Freundetreffen. Auch die Internetnutzung, Sport, Computerspiele, Musik oder Hausaufgaben gehört zu den Tätigkeiten, die häufig genannt werden. Zwei Drittel der Befragten waren auch mit ihrem Mitspracherecht in den Häusern zufrieden, das sie beispielsweise bei der Programmgestaltung oder bei der Ausstattung der Räume nutzen können. Und etwa jeweils die Hälfte der Befragten kennt Beteiligungsformen wie Jugendkonferenz, Jugendforum und U18-Wahl. „Das ist für uns ein wichtiger Wert, der sehr positiv ist“, betont Geschäftsführerin Elisabeth Peitzmeier.

Sie leitet aus den Antworten der Besucherbefragung auch ab, dass es in Zukunft darum gehe, die Häuser und ihre bereits vorhandenen Profile noch mehr zu stärken. „Auch das trägt zu mehr Akzeptanz der Häuser bei“, fügt sie hinzu. Auch Arbeitsaufträge ergeben sich aus der Umfrage, die auch in einer detaillierten Auswertung für jeden Kinder- und Jugendtreff vorliegt. „Wir müssen uns um den Mädchenanteil kümmern“, lautet beispielsweise ein solcher Arbeitsauftrag. Er liegt mit 33 Prozent Anteil weit unter dem Anteil männlicher Besucher, die 67 Prozent ausmachen. Rudi Kloss, Bereichsleiter für die Offene Kinder- und Jugendarbeit, wird die Fragestellungen, die sich aus der Besucherbefragung ergeben, jetzt gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angehen. „Die einzelnen Teams sind nun aufgefordert, sich in die Diskussion einzubringen“.

Dieses Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg.



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