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JukoCheck_2017

JukoCheck mit Bürgermeister Martin Lenz

von Marcus Dischinger 17. Dezember 2017

Rund 40 Jugendliche haben sich am späten Mittwoch, 13. Dezember, mit Bürgermeister Martin Lenz, Amtsleitern und Stadträten im Rathaus zum JukoCheck getroffen. Dabei wurde unter die Lupe genommen, wie die Projekte aus der Jugendkonferenz (Juko) vom Mai 2017 vorangekommen sind. Die Jugendkonferenz ist ein jährliches Beteiligungsformat für Jugendliche und junge Erwachsene in Karlsruhe. Dabei formulieren die jungen Menschen ihre Anliegen und Wünsche gegenüber der Stadtpolitik.

So beispielsweise Nils und Tyrone, beide 16 Jahre alt. Ihre Forderung: Mehr Freewalls in der Stadt, also Flächen, auf denen sie ganz legal ihre Graffitikunst umsetzen können. Inzwischen sind sie von verschiedenen Jugendhäusern angesprochen worden. Im Februar werden im Kinder- und Jugendhaus Südweststadt mehrere Wände aufgebaut. Beim JukoCheck am Mittwochnachmittag wollten sie ihr Anliegen einfach noch einmal auffrischen. Die Jugendkonferenz halten die beiden für eine wichtige Veranstaltung. „Es könnten da gerne noch mehr Leute kommen“, betont Nils.

Ein richtig großes Anliegen hatten Joelina und Samantha im Mai formuliert. Die beiden 15-jährigen Mädchen aus der Nordweststadt wünschen sich für ihren Stadtteil einen größeren Jugendtreff. Ein erster kleiner Erfolg ist, dass die Idee bei den Diskussionen für eine neue Rahmenplanung mitgedacht wird. Samantha findet gut, dass Jugendliche auf diese Art und Weise ihre Meinung äußern können. „Das zeigt auch, dass die Politiker wissen wollen, was wir Jugendliche wollen“, ergänzt sie.

Von Bürgermeister Martin Lenz gab es Lob an die Jugendlichen für die umfangreiche Beteiligung beim JukoCheck. Für die Leiterin der Fachstelle für Jugendbeteiligung beim Stadtjugendausschuss (stja) e. V., Isabel Kasalo, zeigt sich, dass sich Jugendliche „hinter ihre Anliegen klemmen, bereit sind, Gespräche zu führen und zu verhandeln“. Dennoch seien es aus Sicht der Jugendliche auch lange Prozesse, die es zu bestehen gelte. „Da muss man schauen, wie man das jugendgerecht gestalten kann“. Die nächste Jugendkonferenz findet schon am 3. März 2018 statt. Jugendliche, die ein Anliegen formulieren möchten, können sich an die Fachstelle für Jugendbeteiligung wenden bei

Isabel Kasalo

 



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